Andreas Mayer Stuttgart

Edgar Braig

Besuch | 2026-09

Haben Dinge ein festgelegtes Wesen? Was im Alltag eindeutig scheint, darf sich unter Edgar Braigs Blick verändern, wachsen und eine neue Rolle finden. Manches gibt sich sofort zu erkennen, anderes muss in seiner Werkstatt warten, reifen und sich mit anderem verbinden. Wo wir meist nur den Nutzen eines Gegenstands sehen, erkennt er sein Potenzial. So entstehen neue Dinge – manchmal uneindeutig, manchmal als Reminiszenz an Vergangenes, als Zitat oder Erinnerung. Über die Jahre ist daraus weit mehr als eine Sammlung geworden. @edgar_braig gibt den Dingen ein neues Leben – und übernimmt damit zugleich Verantwortung für sie. Was bewahrt wird, braucht Raum, Aufmerksamkeit und irgendwann vielleicht auch eine Zukunft. Seine Werkstatt erzählt deshalb nicht nur vom Machen, sondern ebenso vom Bewahren und Weitergeben. Braig bringt die Dinge so zusammen, dass sie beginnen, etwas anderes zu erzählen. Und plötzlich wird sichtbar, was vielleicht schon immer da war – nur unseren Blicken verborgen. Fantastisch, was da im ländlichen Münsingen über Jahrzehnte gewachsen ist: ein sehr persönlicher Kosmos – und längst auch eine Art Vermächtnis. Lieber Edgar, vielen Dank fürs Mitnehmen, Zeigen, und Erzählen! #EdgarBraig #Münsingen #ContemporaryArt #AssemblageArt #ArtistStudio

Edgar Braig in roter Jacke steht in seinem dicht mit Kunstwerken und Fundstücken gefüllten Atelier.
Edgar Braig betrachtet einen kleinen Gegenstand in seinen Händen zwischen bemalten Figuren.
Edgar Braig blickt zwischen farbigen Skulpturen und hängenden Objekten hervor; die Aufnahme hat einen dunklen roten Rahmen.
Edgar Braig gestikuliert in einem schmalen, mit Bildern und Objekten behängten Gang.
Zwei Ansichten von Edgar Braig beim Umgang mit Werkstücken in seinem vollgestellten Atelier.
Bildpaar mit einem Blick auf den Atelierboden und Händen, die eine kleine zusammengesetzte Figur halten.
Edgar Braig steht neben einem Arbeitstisch vor Regalen und zahlreichen Werkzeugen.
Bildpaar mit einem vieläugigen kleinen Objekt in einer Hand und einer schmalen Figur mit grünem Kopfschmuck.
Zwei dunkle Porträts von Edgar Braig zwischen den Gegenständen seines Ateliers.
Edgar Braig steht zwischen hohen, bemalten Figuren und Fundstücken; ein dunkelblauer Rahmen umgibt das Foto.
Bildpaar aus einer zusammengesetzten Figur und der Silhouette von Edgar Braig vor einem hellen Ausgang.

Menschen. Nicht Motive.

Mich interessieren die Momente, die sich nicht planen lassen: ein kurzer Blick, eine kleine Geste, ein Lachen, das nicht für die Kamera gedacht war. Oft erzählen diese Augenblicke mehr als ein perfekt inszeniertes Porträt.

Während eines Shootings halte ich mich bewusst zurück. Ich gebe wenig vor und beobachte lieber, was passiert. So entstehen Bilder, die nicht nach einer Vorstellung davon aussehen, wie jemand wirken soll.

Mein Hintergrund im Kommunikationsdesign hat meinen Blick geprägt. Licht, Komposition und Gestaltung sind wichtig. Technik ist Mittel zum Zweck.

Ich fotografiere Menschen, Unternehmen und ihre Geschichten – für Magazine, Unternehmen und Institutionen. Als Porträt oder Reportage. Mit einem klaren Blick für Gestaltung und für Bilder, die eine Geschichte tragen und dort funktionieren, wo sie eingesetzt werden.

Andreas Mayer

Diplom-Kommunikationsdesigner, Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und seit 2003 selbstständig in den Bereichen Fotografie und Kommunikationsdesign.

Ich lebe und arbeite in Stuttgart und fotografiere für Unternehmen, Institutionen, Magazine und private Auftraggeber – in Stuttgart und darüber hinaus.

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